Muskelaufbau Pferde - Was kann ich tun?

28 Dezember 2017
 Kategorien: Haustierbedarf & Zubehör, Blog

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Es gibt viele Gegebenheiten die einen „Muskelaufbau Pferde" notwendig werden lassen - Ob Jungpferd, das langsam antrainiert werden muss, oder das alte Tier, das nicht mehr geritten werden soll, nach einer langen Verletzung von Pferd oder Reiter, die eine lange Trainingspause notwendig gemacht haben oder nach der Geburt eines Fohlens - Gründe gibt es genügend.   

Manche Situationen sollten durch professionelle Therapeuten unterstützt werden, doch auch der Reiter selber kann viel zum Muskelaufbau der Pferde beitragen, sofern er mit viel Ruhe und Geduld arbeitet. Das Pferd braucht, wie der Mensch auch, Zeit! Zu Beginn sind zwei bis drei Trainingseinheiten in der Woche absolut ausreichend, die langsam gesteigert werden. Ausreichende Pausen zum Entspannen und Regenerieren sind im Training immens wichtig für einen guten, anhaltenden Erfolg ohne Schädigungen. Ein gezielter Trainingsplan über 2 bis 3 Monate (ggf. auch in Absprache mit dem Therapeuten oder Reitlehrer) kann das Training erleichtern, um sich nicht immer wieder Gedanken machen zu müssen, sollte aber flexibel gehalten werden. Zudem kann auch monotones Arbeiten und damit Langeweile vermieden werden. Das richtige Maß und das Pferd stets im Blick. Es gibt Tage, wo einfach vom Trainingsplan abgewichen werden muss, weil das Tier keine Lust hat zu arbeiten.   

Die wohl sinnvollste Möglichkeit im Aufbautraining ist erst einmal, dem Pferd so viel wie möglich Weidegang zu gewähren. Weideflächen sollten so viel Platz bieten, dass das Tier auch mal ordentlich galoppieren kann. Auch wenn manche Pferdehalter hier ganz anderer Meinung sind, Muskeln, Gelenke, Sehnen und Bänder entwickeln und stabilisieren sich gezielt, wenn das Pferd seinen Bewegungsdrang ausleben kann. Denn nicht zu vergessen, das Pferd ist ein Lauf- und Bewegungstier.   

Das effektivste und simpelste Training jedoch bietet die Bodenarbeit, da das Tier nicht durch zusätzliches Körpergewicht des Reiters beeinträchtigt und aus der Balance gebracht wird. Richtige Longen-Arbeit mit dem Pferd hilft erheblich Muskeln und Kondition aufzubauen.   

Lange Ausritte mit bergauf und bergab im Gelände ist ein weiterer Weg, für gezielten Muskelaufbau, sofern im Schritt gegangen und dem Pferd genügend Zügel geboten wird, damit es die Nase immer vornehmen kann. Kleine Galoppeinheiten bei ausreichender Zügel-Länge, korrekter Anlehnung und dem richtigen Sitz lassen das Pferd locker werden, der Rücken kommt zum Schwingen. So werden die Lungen angemessen belüftet und die Muskulatur ordentlich mit Sauerstoff gesättigt. Das Reiten durch Wasser, sofern der Untergrund frei und griffig ist, machen dem Pferd zudem noch ordentlich Spaß, egal ob im Schritt, Trab oder Galopp. Kleinere Sprungeinheiten erst über kleinere, später über größere Baumstämme bieten neben dem Effekt des Muskelaufbaus auch noch das Üben an der Trittsicherheit.   

Gerade nach langen Verletzungen die eine lange Standzeit mit sich gebracht haben, sollte auf therapeutische Unterstützung nicht verzichtet werden. Besonders Aqua-Training und das Laufband bieten in der Arbeit für den Muskelaufbau vom Pferd sehr vielversprechend Wege, dass sich das Tier ohne viel Kraftaufwand bewegen kann.  Ähnlich wie in der Physiotherapie für Menschen bieten sich hier viele Wege. Neben manueller Krankengymnastik und Massagen, werden auch Akupunktur, Magnetfeld und Lasertherapie aber auch Farblich- und Bioresonanztherapie angeboten.  Auch die Homöopathie in Verbindung mit der Schulmedizin bietet heute viele Möglichkeiten, den Muskelaufbau zu unterstützen. Online findet man auch einige Shop, wie der Zuzzl Tierbedarf Alexander Trautwein, der Produkte zum Muskelaufbau der Pferde anbietet.